• Juliane Lanter

Bewegt meditieren und atmen

Ich liebe die kraftvollen, gelben Rapsfelder, die im Frühling schon erblühen. Auch das zarte Grün im Wald lädt ein, die Natur wieder intensiv für mein Wohlbefinden zu nutzen und bewusst durchzuatmen.


Wir atmen bis zu 10'000 Liter Luft pro Tag ein, meistens unbewusst, meistens nicht in der Natur. Dabei haben wir unseren Gesundheitsbooster direkt vor der Tür. Wusstest du, dass die ätherischen Öle aus Blättern, Nadeln und Rinden - die sogenannten Therpene - nicht nur das Immunsystem stärken, sondern auch das Krebsrisiko senken? Ob bei einem Spaziergang, einer Nordic Walking Runde oder beim Joggen - schon eine halbe Stunde im Wald entfaltet seine positive Wirkung.


Und wenn du nicht nur deinem Körper, sondern auch deinem Geist und deiner Seele etwas Gutes tun möchtest, empfehle ich dir, dabei einmal ganz bewusst und achtsam zu laufen, den Boden unter deinen Füssen zu spüren, die Natur, Gerüche und Geräusche wahrzunehmen und deinem Atem zu folgen. Ich sehe viele Menschen, die mit in-Ear Kopfhörern im Wald laufen. Auch wenn die Musik in den Ohren motiviert, das Tempo zu halten - die Natur stellt ebenso viel «Musik» zur Verfügung: das Zwitschern der Vögel, das Rauschen des Baches, das Knistern im Laub, das Rascheln der sich im Wind wiegenden Blätter. Probiere es einmal aus, dich von diesen Eindrücken berieseln zu lassen. Das nämlich aktiviert deinen Parasympathikus - den Bereich des Nervensystems, der für Erholung und Regeneration zuständig ist. Du bewegst dich somit meditierend und atmend weg vom Alltagsstress und kannst dadurch wirklich entspannen.

5 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen